Hamburg · Frauenkreise & Sisterhood
Du suchst einen Frauenkreis in Hamburg? Hier findest du alle aktuellen Termine: reguläre Frauenkreise, Sisterhood-Abende, feminine Embodiment Practices und Women's Circles — direkt aus der Hamburger Community.
9 Termine gefunden — von Sisterhood bis feminine Embodiment.
Do., 3. September 2026 · 10:00
📍 Nonna Hof
Mo., 14. September 2026 · 19:00
Mi., 23. September 2026 · 18:00
📍 Frauenheilpraxis Hamburg
Sa., 26. September 2026 · 11:00
📍 Zollenspieker
Sa., 26. September 2026 · 14:00
📍 Sandhi Yoga
Sa., 26. September 2026 · 17:30
📍 Sandhi Yoga
So., 27. September 2026 · 15:00
Sa., 31. Oktober 2026 · 14:00
📍 Sandhi Yoga
Sa., 31. Oktober 2026 · 17:30
📍 Sandhi Yoga
Ein Frauenkreis ist ein Raum, in dem Frauen zusammenkommen, um bei sich selbst anzukommen. Das klingt einfach, ist aber selten geworden. Es geht nicht um Optimierung, Leistung oder Selbstverbesserung, sondern um Präsenz, Verbindung und darum, gehört zu werden — ohne sich erklären zu müssen. Die Praxis ist alt: In vielen Kulturen war der Kreis von Frauen selbstverständlich, ein Ort zum Teilen, Halten und Feiern. Dass es das heute bewusst wieder gibt, sagt einiges darüber, wie sehr dieser Raum gebraucht wird.
Wichtig, weil oft verwechselt: Ein Frauenkreis ist kein Kurs und keine Methode. Er ist ein Container — ein gehaltener Raum, in den unterschiedliche Elemente passen können (Austausch, Bewegung, Klang, Ritual). Was ihn definiert, ist nicht die Übung, sondern dass er frauen-only ist und dass geteilt wird, was gerade da ist.
Neu bei Frauenkreisen? In unserem Guide zum Frauenkreis erklären wir in Ruhe, wie ein Treffen abläuft und woran du einen guten Kreis erkennst.
Hamburg hat eine vielfältige Szene — die Formate unterscheiden sich, aber alle schaffen einen Raum speziell für Frauen:
Reguläre Kreise. Monatliche oder regelmäßige Treffen mit fester oder offener Gruppe, oft rund um Themen wie Zyklus, Weiblichkeit, Kraft und Lebensphasen. Niedrigschwellig, das Vertrauen wächst über die Zeit.
Zyklus- & Mondkreise. Kreise, die den weiblichen Zyklus oder die Mondphasen einbeziehen und mit dem natürlichen Rhythmus arbeiten statt gegen ihn. Meist monatlich, oft um Neu- oder Vollmond.
Sisterhood & Embodiment. Formate mit femininem Embodiment — zurückfinden in den Körper über Tanz, Atem oder schlicht die Erlaubnis, im eigenen Tempo zu sein statt im Leistungsmodus.
Themen-Kreise. Rund um Mutterschaft, Menopause, Trauer, Sexualität oder Berufung — dedizierte Räume für Lebensthemen, die anderswo wenig Platz finden.
Frauen-Retreats. Mehrtägige Kreise, oft raus aus der Stadt ins Umland oder nach Schleswig-Holstein. Intensiver, mit mehr Zeit für Tiefe.
Das ist die Frage, die die meisten vor der Anmeldung googeln — also konkret: Ein Kreis beginnt fast immer mit einem Ankommen, einer kurzen Runde, in der jede sagt, wie sie da ist. Dann ein gemeinsamer Teil — das kann eine geführte Meditation sein, eine Bewegung, ein Impuls zum Thema des Abends. Danach das Herzstück: Sharing im Kreis, in dem gehört, aber nicht kommentiert oder „repariert“ wird. Am Ende ein Abschluss. Vertraulichkeit ist Grundregel — was im Kreis gesagt wird, bleibt im Kreis. Du musst nichts teilen, was du nicht teilen willst; „ich passe heute“ ist immer okay.
Eine vielleicht unbequeme Beobachtung: Die meisten Strukturen des Alltags — Arbeit, Schule, oft auch der Terminplan — sind auf Leistung und Funktionieren gebaut. Ein Frauenkreis ist der Gegenpol. Ein Ort, an dem die weibliche Erfahrung selbstverständlich ist, an dem Intuition neben Logik stehen darf und der Körper gehört wird, nicht nur der Kopf. Für viele Frauen ist es die erste Erfahrung, gesehen zu werden — nicht wegen Produktivität oder Aussehen, sondern einfach, weil sie da sind.
Eimsbüttel, Ottensen/Altona und die Schanze sind Zentren, aber es gibt Kreise überall in der Stadt. Manche werden von etablierten Facilitators und Coaches getragen, viele sind Grassroots — Freundinnen, die einen Raum schaffen wollten. Das Besondere an Hamburg: professionell genug für viele gut gehaltene Formate, gleichzeitig noch authentisch, ohne Influencer-Logik. Das Portal sammelt diese Termine an einem Ort — du siehst, welche Kreise gerade laufen, ob sie offen oder als Serie gedacht sind, und meldest dich direkt an. Kein Durchforsten von Instagram und Telegram. Wer das breitere zeremonielle Feld sucht, findet es unter spirituelle Events in Hamburg.
Wahrscheinlich ja. Die meisten offenen Kreise sind ausdrücklich für Erstbesucherinnen gedacht. Du brauchst keine Vorerfahrung, keine spirituelle Praxis und keine bestimmte Lebenssituation — nur die Bereitschaft, für ein paar Stunden anzukommen.
Nein. Du entscheidest immer selbst, ob und was du teilst. „Ich passe heute“ ist in jedem guten Kreis völlig in Ordnung. Zuhören ist genauso wertvoll wie sprechen.
Meist: Ankommen und kurze Runde, ein gemeinsamer Teil (Meditation, Bewegung oder Impuls), dann Sharing im Kreis — gehört, nicht kommentiert — und ein Abschluss. Vertraulichkeit ist Grundregel.
Ein regulärer Kreis ist thematisch offen. Mond- und Zyklus-Kreise arbeiten bewusst mit dem Mond- oder Menstruationsrhythmus als Struktur. Inhaltlich sind beide ein gehaltener frauen-only Raum.
Von Spendenbasis bis zu einem festen Beitrag, oft im Bereich von 15 bis 40 Euro pro Abend. Retreats liegen höher, weil Unterkunft und Verpflegung dazukommen. Der Preis steht bei jedem Termin.
Viele Kreise sind monatlich, manche wöchentlich. Das Portal zeigt die nächsten Termine chronologisch mit Stadtteil und Ort — so siehst du direkt, was in deiner Nähe und im passenden Zeitraum läuft.
Ja, kostenlos unter „Eintragen“. Nach kurzer Prüfung erscheinen sie hier und in der Suche, und du bekommst ein Profil, über das Frauen dich finden.
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