Berlin · Frauenkreis
Frauenkreise in Berlin: Womens Circles, Neumond- und Vollmondkreise, Weiblichkeits-Workshops und offene Frauengruppen. Alle Termine auf einer Seite — statt verstreut über Instagram und geschlossene Gruppen.
2 Termine gefunden — vom offenen Circle bis zum Weiblichkeits-Workshop.
Frauenkreise haben in Berlin eine lebendige, vielfältige Szene. Das ist wenig überraschend — Berlin zieht Menschen an, die nach Räumen suchen, in denen sie offen sein können, und der Frauenkreis ist genau so ein Raum. Eine Gruppe von Frauen, ein Kreis, ein paar Stunden Zeit, in denen es nicht um Leistung geht, sondern ums Teilen, Zuhören und Da-sein.
Was einen Frauenkreis ausmacht, ist die Form. Es gibt keine Bühne, keine Expertin vorne, die belehrt. Stattdessen ein Sitzkreis, eine klare Struktur fürs Sprechen und Zuhören, oft ein Ritual zu Beginn und am Ende. Manche Kreise arbeiten mit Mondphasen, andere mit Themen, wieder andere einfach mit dem, was an dem Abend da ist.
Das Portal sammelt die Berliner Frauenkreis-Termine an einem Ort. Vieles davon läuft sonst über Instagram-Profile einzelner Facilitatorinnen, über geschlossene Gruppen und Mund-zu-Mund — gerade bei Frauenkreisen ist die Schwelle zum Finden oft höher als die zum Mitmachen.
"Frauenkreis" ist ein Sammelbegriff. In Berlin begegnen dir vor allem diese Varianten:
Offene Sharing Circles: Der häufigste Einstieg. Ein moderierter Kreis, in dem jede sprechen kann, ohne unterbrochen oder kommentiert zu werden. Es geht ums gehört werden, nicht ums Ratschläge geben. Niedrige Hürde, oft monatlich, häufig offen für Neue.
Mondkreise: Frauenkreise, die sich am Mondzyklus orientieren — Neumondkreise für Anfänge und Intentionen, Vollmondkreise fürs Loslassen und Feiern. Eine wiederkehrende Struktur, die vielen hilft, dranzubleiben.
Weiblichkeits-Workshops: Tiefere, oft mehrstündige oder ganztägige Formate rund um Themen wie Zyklus, Körper, Sexualität, Grenzen oder Lebensübergänge. Hier wird es konkreter und manchmal auch intensiver als im offenen Circle.
Längere Frauengruppen: Geschlossene Gruppen, die sich über Wochen oder Monate regelmäßig treffen. Hier entsteht Vertrautheit über die Zeit — gut für alle, die nicht nur einmal reinschnuppern, sondern einen festen Raum wollen. Diese Gruppen tauchen seltener im offenen Kalender auf, weil sie oft mit Voranmeldung und festem Start laufen.
Berlin ist groß, und das gilt auch für die Frauenkreis-Szene. Es gibt nicht den einen Stil, sondern viele parallel. In Neukölln und Kreuzberg findest du eher junge, queere und politisch bewusste Kreise. In Prenzlauer Berg und Friedrichshain mehr Formate rund um Mutterschaft, Zyklus und Körper. Im Westen und in Charlottenburg ruhigere, oft therapeutisch geprägte Gruppen.
Ein Frauenkreis ist ein Treffen von Frauen in Kreisform, mit einer klaren Struktur fürs Teilen und Zuhören. Es gibt keine Bühne und keine Expertin, die belehrt — sondern einen geschützten Raum, in dem jede gehört wird, ohne kommentiert oder beraten zu werden. Oft gerahmt von einem kurzen Ritual zu Beginn und am Ende.
Nein. Viele Kreise arbeiten mit Ritualen oder Mondphasen, aber du musst an nichts Bestimmtes glauben. Es geht ums gehört werden, ums Teilen und ums Da-sein in einer Gruppe von Frauen — das funktioniert unabhängig von Weltanschauung.
Keine Vorerfahrung nötig. Und niemand muss sprechen — in den meisten Kreisen ist Schweigen ein vollwertiger Beitrag. Du kannst einfach kommen, zuhören und schauen, ob es dir taugt.
Das Portal listet die Termine auf einer Seite. Alternativ tritt der Telegram-Community bei — dort werden neue Events geteilt. Oder abonniere die Warteliste für die volle Plattform, die gerade entsteht.
Das ist von Kreis zu Kreis unterschiedlich. Viele Berliner Kreise sind explizit offen für alle, die sich als Frauen verstehen, manche ausdrücklich auch für trans und nicht-binäre Menschen. Lies die Event-Beschreibung — gute Anbieterinnen schreiben klar, für wen ihr Raum gedacht ist.
Offene Kreise liegen meist zwischen 15 und 35 Euro oder laufen auf Spendenbasis. Workshops und ganztägige Formate kosten mehr. Den genauen Preis siehst du beim jeweiligen Event.
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Diese Vielfalt ist ein Vorteil und eine Herausforderung zugleich. Es gibt für fast jede etwas Passendes — aber das Passende zu finden, kostet Zeit, wenn du dich durch zehn Instagram-Accounts arbeiten musst. Genau dafür ist diese Übersicht da.
Ein Hinweis zur Sprache: Viele Berliner Kreise sind explizit offen für alle, die sich als Frauen verstehen, manche ausdrücklich auch für trans und nicht-binäre Menschen. Wenn das für dich eine Rolle spielt, lies die Event-Beschreibung — gute Anbieterinnen schreiben klar, für wen ihr Raum gedacht ist.
Die ehrliche Antwort: für mehr Frauen, als glauben, dass es etwas für sie ist. Du musst nicht "spirituell" sein, um in einen Frauenkreis zu gehen. Du musst keine Vorerfahrung haben, nichts vorbereiten, niemanden kennen. Die meisten offenen Kreise sind bewusst so gestaltet, dass du einfach kommen und schauen kannst.
Was du mitbringen solltest: die Bereitschaft, zuzuhören und dich zeigen zu lassen, wenn du möchtest. Niemand muss sprechen. In den meisten Kreisen ist auch Schweigen ein vollwertiger Beitrag. Wer in einer Lebensphase steckt, in der viel in Bewegung ist — Übergänge, Brüche, Neuanfänge — findet im Kreis oft genau den Raum, der im Alltag fehlt.
Praktisch: Offene Frauenkreise in Berlin liegen meist zwischen 15 und 35 Euro oder laufen auf Spendenbasis. Workshops und ganztägige Formate kosten mehr. Den Preis und die Infos zur Anmeldung siehst du bei jedem Event — die Anmeldung läuft direkt bei der Anbieterin, wir verlinken dich dorthin.